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Allianz Dresdner Bauspar AG
 
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In AM SONNENPLATZ 4/2009 haben Sie bereits einen Überblick der wichtigsten Glastypen erhalten. Damit Ihre Gläser länger ihren strahlenden Glanz behalten und wie neu bleiben, sollten Sie folgende Tipps beachten:
So pflegen Sie Ihre Gläser richtig
1. Spülen Sie teure Gläser lieber von Hand. Verwenden Sie dabei normale Spültücher aus Leinen oder Baumwolle.
2. Geben Sie einige Spritzer Essig-Essenz oder Zitronensaft in das Spülwasser, dann bleiben Ihre Gläser länger flecken- und streifenfrei.
3. Trocknen Sie die Gläser immer gleich ab, damit sich keine Rückstände, Wasserflecken etc. bilden.
4. Beim Abtrocknen sollten Sie Kelch und Fuß nie in entgegengesetzte Richtung drehen, sonst geht das Glas schnell kaputt.
5. Benutzen Sie spezielle Glasreinigungsprogramme beim Spülen in der Geschirrspülmaschine. Diese waschen mit niedrigeren Temperaturen als normale Programme. Hohe Temperaturen (über 45 Grad) führen oft zur Glaskorrosion, einer milchigen Trübung der Gläser.
6. Achten Sie darauf, die Wasserhärte an Ihrer Maschine nicht zu hoch einzustellen und Geschirrreiniger und Klarspüler vom selben Hersteller zu verwenden. Zudem sollten Gläser in der Maschine nicht aneinander reiben.
7. Um Ihren Gläsern zusätzlichen Glanz zu verleihen, können Sie einen „Glas-Protektor“ benutzen. Dieser diamantförmige Stein, den Sie einfach in die Spülmaschine einhängen, verhindert eben- falls, dass die Gläser trüb werden und sorgt lange für einen strahlenden Durchblick.
8. Bewahren Sie Ihre Gläser aufrecht stehend im Schrank auf, um die Ränder nicht zu beschädigen und wischen Sie sie vor dem Gebrauch mit einem sauberen Leinen- oder Baumwolllappen aus.
Weitere Infos unter: www.spiegelau.com
Kleine Glas-Historie
Aus den Ländern des Vorderen Orients stammend, wurde Glas zunächst zu Schmuckstücken verarbeitet. Vor ca. 2.000 Jahren erfanden die Römer die Glasmacherpfeife – ein Instrument, das das Blasen von Hohlkörpern aus Glas ermöglichte.
Die ersten standardisierten Glasgefäßserien entstanden, indem man es mittels dieser Erfindung in vorgeformte hölzerne Formen einblies: die Geburtsstunde des Trinkglases!
Verbesserungen in der Befeuerungstechnik mach-ten die Qualität des Glases immer besser. So kamen bei den Römern äußerst kunstvolle Gläser mit Filigran-, Mosaik- und Schliffdekor in Mode, die antike Glasmalerei blühte.
Ab dem 15. Jahrhundert entwickelte sich Venedig zum Mittelpunkt der europäischen Glaskunst, die ihren Höhepunkt in der Entwicklung reinen Kristallglases fand. War das in den deutschen Waldglashütten hergestellte Glas oft noch grünlich oder bräunlich gefärbt, zeichnet es sich bis heute durch einzigartigen kristallklaren Glanz und absolute Farblosigkeit aus und wurde daher als „cristallo“ angepriesen.
Auch „die kunstvoll gestalteten Flügelgläser“ gehören in diesem Zusammenhang erwähnt, erläutert Dagmar Ruhlig-Lühnen, Leiterin des Glasmuseums Immenhausen in Hessen. Diese venezianischen Kelchgläser mit ihrem stängelförmigen Fuß erhielten ihren Namen aufgrund ihrer am Fuß angeschmolzenen Ansätze, die man Flügel nannte. Die Glasrezepturen wurden so gut gehütet, dass manch ein Glasmacher sogar mit dem Tod bedroht wurde, sollte er sie verraten.
Im 17. Jahrhundert schließlich wurde in England das Bleikristallglas entwickelt; ein Begriff, der auch heute noch für geschliffenes, klares Glas mit reinem Klang und einem Zusatz von Blei-Ionen verwandt wird.
Heute besitzen besonders alte oder einzigartige Gläser sogar Sammlerwert oder erzielen hohe Summen bei Auktionen. Weitere Infos unter: www.stadt-immenhausen.de/glasmuseum
 
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