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Allianz Dresdner Bauspar AG
 
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Die intelligenten Stromzähler helfen, den Energie-Verbrauch in eigenen vier Wänden alle 15 Minuten zu kontrollieren – sogar aus der Ferne.
Wem ist es nicht schon einmal passiert: Kaum im Urlaub, überlegt man, ob das Bügeleisen und das Licht in der Diele tatsächlich ausgeschaltet seien. Nun bekommen die Verbraucher erstmals die Möglichkeit, effizient und völlig transparent die Energie zu nutzen – und dabei Kosten zu sparen. Denn dank dem intelligenten Stromzähler sehen sie jederzeit, wie viel Strom gerade verbraucht wird. So können stromfressende Haushaltsgeräte sofort entlarvt werden. Auch so manche Überlegung in der Familie, ob man mit Geräten im Standby tatsächlich viel Energie verbraucht, könnte mit Fakten belegt werden und die Entscheidung zum Sparen leichter machen.
Wie funktioniert das Verfahren?
Die Daten, ermittelt durch den Zähler, werden die ganze Zeit ununterbrochen erhoben und alle 15 Minuten an den Strom-Anbieter geschickt. Diese Daten kann dann der Verbraucher auch außerhalb des Hauses per SMS abrufen und ad hoc auswerten. Es funktioniert selbstverständlich auch am Rechner, per Internet, in jeder Ecke der Welt. Dabei ist das Volumen der übertragenen Daten minimal.
Diese Daten werden ausschließlich zu Zwecken der Abrechnung speichert. Der Sparzähler ermöglicht zum Beispiel monatliche Rechnungen für die Kunden. Das heißt, er berechnet wie bei Telefonanschluss nur das, was der Kunde im Monat tatsächlich verbraucht. „Erstens ist das ein starkes Kundenbedürfnis, zweitens hat der Gesetzgeber die unterjährige Rechnung seit September 2008 zur Pflicht gemacht, falls der Kunde sie wünscht“, sagt Yello-Geschäftsführer Martin Vesper.
Der intelligente Stromzähler würde also unter Umständen das Ende der für ein Jahr festgelegten Abschläge bedeuten, wo der Verbraucher keine Ahnung hat, wie viel Strom seine Geräte täglich oder sogar stündlich verbrauchen, und wo er sparen könnte.
So funktioniert der Sparzähler online.
Illustratives Bild
Abb.: Ein im Zähler integriertes Kommunikationsmodul sendet die Zählerdaten an eine LanBox im Haus. Von dort aus werden die Verbrauchswerte über einen Router sekundengenau an den Kunden-PC gesendet. Viertelstundenwerte werden an den Stromanbieter geschickt, damit dort eine verbrauchsgenaue Rechnung erstellt werden kann.
Weniger Kosten, weniger Umweltbelastung
Geringerer Stromverbrauch bedeutet gleichzeitig weniger Belastung für die Umwelt. Der intelligente Stromzähler hilft, günstige Nebenzeiten-Angebote der örtlichen Energieversorger zu nutzen, zum Beispiel nachts oder am Wochenende. Wobei diese nicht bundesweit gelten, sondern durch jeweilige Gemeinden festgelegt werden. Dennoch lohnt es sich, den Wäschetrockner & Co. eventuell zu den erkennbar günstigeren Zeiten zu nutzen.
Und da die erneuerbaren Energien stark im Kommen sind, wird die Stromerzeugung lokaler, so die Schätzungen der Energie-Lieferanten. An einem sonnigen Tag könnten Solarzellen und andere umweltfreundliche Anlagen so viel Strom produzieren, dass es unerwartet zu günstigen Tarifen auch in der Hauptzeit kommen könnte. Doch ohne den intelligenten Stromzähler wäre es dem Verbraucher unmöglich, dies zu erkennen und zu nutzen. Da lohnt es sich, auf der Hut zu sein.
Der Trend zum vom Verbraucher selbstbestimmten und transparenten Energie-Sparen ist sichtbar: Inzwischen gibt es auch stündlich abrufbare Erdgaszähler, die den Haushalten helfen können, neben Strom- auch ihre Heizungskosten zu senken. (c) Insignio 04.2009
 
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