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Allianz Dresdner Bauspar AG
 
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Bis heute gibt es über den Sinn und Nutzen von energetischen Gebäudemodernisierungsmaßnahmen diverse Vorurteile und Halbwahrheiten: Angefangen bei „ist zu teuer“ über „bringt nichts“ bis hin zu „kann sogar schädlich sein“ ist alles vertreten. Viele Vorurteile können schnell als haltlos entlarvt werden – aber andere halten sich beharrlich.
Vorurteile sind immer wieder zu hören – und nicht nur von Modernisierungslaien: Auch in Baufirmen und Handwerkerbetrieben hat sich noch nicht endgültig durchgesetzt, dass die energetische Gebäudemodernisierung nicht nur dem Klima nutzt, sondern auch den Wohnkomfort verbessert und das eigene Konto entlastet. In der Regel basieren diese Vorurteile auf Halbwissen oder sogar auf Unwissenheit über den aktuellen Stand der Modernisierungsmöglichkeiten.
Der Energiesparclub hat die acht hartnäckigsten Vorurteile über Modernisierungen zusammengetragen und für Sie überprüft, was an ihnen wirklich dran ist.
(1) „Modernisierungsmaßnahmen können das Klima nicht schützen.“
Im Bundesgebiet gibt es ungefähr 20 Millionen Wohnhäuser. Bis zu 40 Prozent des Energieverbrauchs wird durch die Nutzung dieser Gebäude verursacht. Sie stoßen zusammen mehr klimaschädliche Gase aus als die gesamte deutsche Industrie. Hier schlummert ein riesiges Einsparpotenzial. Denn heute besteht technisch die Möglichkeit, Gebäude so zu modernisieren, dass sie keinerlei Energie verbrauchen, sondern über Solarkollektoren oder Erdwärmesonden sogar Energie erzeugen. Aber so weit muss man gar nicht gehen: Schon mit einfachen und kostengünstigen Maßnahmen wie der Dämmung der Kellerdecke oder dem Einbau einer effizienten Heizungspumpe kann viel Energie gespart werden. So profitieren Mieter wie Eigentümer durch geringere Energiekosten.
(2) „Für die Dämmstoffherstellung ist mehr Energie nötig, als später durch die Dämmung eingespart werden kann.“
Wissenschaftliche Untersuchungen haben wiederholt belegen: Diese Behauptung ist schlicht falsch. Selbst bei dem energieintensiven Dämmstoff Polystyrol und bei hohen Dämmstoffstärken von zum Beispiel 30 Zentimetern wird die benötigte Herstellungsenergie schon nach drei Heizperioden wieder eingespart.
(3) „Wände müssen atmen können, daher ist zuviel Dämmung nicht gut.“
Dieses geläufige Vorurteil bezieht sich auf die bauphysikalische Wasserdampfdiffusion. Sie sorgt dafür, dass insbesondere in den kalten Jahreszeiten ein hohes Dampfdruckgefälle zwischen innen und außen entsteht. Dabei kann aber in bestimmtem Bauteilschichten durch die Taupunktunterschreitung Wasserdampf kondensieren. Dies geschieht sehr häufig i unsanierten Altbauten und kann zu Schäden durch die Kondensatbildung führen. Eine außen liegende Dämmung hält den Bau dagegen warm, trocken und schützt so das ganze Haus.
(4) „Raumluft muss ausgetauscht werden können, daher sollten Fenster nicht zu gut isolieren“
Beim Lüften darf sich nicht auf undichte Fenster verlassen werden: Ein Austausch der Raumluft findet nämlich dann nur abhängig von den Wetter- und Druckverhältnissen zufällig statt. Der Abfluss der Heizwärme an kalten Tagen ist hingegen sicher – sodass hier buchstäblich aus dem Fenster geheizt wird. Verbraucher verschwenden so Geld und Energie und die undichten Fenster beeinträchtigen außerdem noch die Behaglichkeit der Räume. Darüber hinaus besteht die Gefahr, dass sich Luftfeuchtigkeit niederschlägt und Materialschäden verursacht oder sich Gesundheit gefährdender Schimmel bildet.
(5) „Die schönen alten Häuser sehen nach der Modernisierung alle langweilig aus und außerdem werden die Räume kleiner und die Decken niedriger.“
Heute ist es leicht möglich, alte Gebäude so behutsam zu modernisieren, dass ihr Erscheinungsbild erhalten bleibt. Sogar Häuser mit historischen Stuckfassaden oder Fachwerkhäuser können problemlos auf Passivhausstandard gebracht werden, ohne ihr Aussehen zu verändern. Außerdem helfen diese Maßnahmen, die alten Gebäude zukunftsfähig zu machen und sie dauerhaft zu erhalten. Und auch in den Innenräumen können Modernisierungsmaßnahmen so durchgeführt werden, dass Aussehen und Raumgefühl der alten Häuser nicht beeinträchtigt werden. Außerdem steigert sich durch die Modernisierung zumeist auch der Wohnkomfort, die alten Räume werden also noch behaglicher.
(6) „In Krisenzeiten sollte man keine Häuser modernisieren, sondern mit dem Geld lieber die Wirtschaft stärken.“
Bei der energetischen Modernisierung werden nicht nur Gebäude modernisiert, sondern auch die Wirtschaft. Die Maßnahmen bringen zunächst einmal Arbeit für das Handwerk und sie helfen den Verbrauchern beim Geldsparen. So wird die regionale Wertschöpfung angekurbelt und die Kaufkraft der Bürger erhöht. Außerdem fördert die energetische Modernisierung die Branche der Umwelttechnologien – immerhin die wichtigste Wachstumsbranche Deutschlands.
(7) „Energetische Modernisierungsmaßnahmen sind teuer und lohnen sich auch nicht.“
Gebäude werden über sehr viele Jahrzehnte genutzt - daher muss im Immobilienbereich langfristig gedacht werden. Einige Modernisierungsmaßnahmen amortisieren sich erst nach etwa zehn Jahren, dafür sparen Hausbesitzer und Mieter in der Folgezeit zuverlässig und krisensicher Geld. Bei der Wirtschaftlichkeitsberechnung von energetischen Modernisierungen muss auch immer berücksichtigt werden, dass viele Modernisierungsmaßnahmen irgendwann ohnehin notwendig sind. Dabei ist die Anfangsinvestition für eine energieeffiziente Sanierung häufig gar nicht viel teurer, dafür ergeben sich aber häufig erhebliche Einspareffekte. Der kontinuierliche Anstieg der Energiepreise sorgt dafür, dass die Energieeinsparungen mit der Zeit immer lukrativer werden. Außerdem helfen viele öffentliche Fördertöpfe – etwa der KfW Bankengruppe – bei der Finanzierung.
(8) „Als normaler Bürger kann man die vielen technischen Modernisierungsmaßnahmen und auch den unübersichtlichen Förderdschungel gar nicht überblicken.“
Das Energiesparkonto der Allianz Dresdner Bauspar AG bietet eine einfache und kostenlose Möglichkeit, ganz bequem über das Internet verschiedene Modernisierungsmaßnahmen durchzuspielen und sich dabei die jeweiligen Vorteile erläutern zu lassen. Außerdem informiert das Energiesparkonto über die verschiedenen Förderprogramme und zeigt, wann sich bestimmte Maßnahmen für den Hausbesitzer auszahlen. Und: Mit dem Energiesparkonto lässt sich nachvollziehen, ob einzelne Modernisierungsmaßnahmen in der Praxis halten, was sie in der Theorie versprechen: Beispielsweise, wie viel CO2 die Solarthermieanlage tatsächlich spart und wie die Heizkosten nach dem Einbau neuer Fenster ausfallen.
 
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