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Allianz Dresdner Bauspar AG
 
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Thermostate haben großen Anteil daran, dass es in unseren Haushalten behaglich warm ist. Thermostat ist jedoch nicht gleich Thermostat – vom Heizenergiefresser bis zum intelligenten Thermostat, der beim Sparen hilft ist in deutschen Wohnungen und Häusern alles vertreten. Über die Regler an unseren Heizkörpern erfahren Sie hier alles Wissenswerte.
1. Thermostate – was ist das eigentlich genau?
Thermostate sind die zylinderförmigen Plastikgriffe an den Heizkörpern, an denen wir drehen, wenn wir es gerne kälter oder wärmer haben wollen. Vor den modernen Thermostaten gab es nur die so genannten Handventile. Mit ihnen war es unmöglich, eine genaue Temperatureinstellung zu halten, damals waren die Räume deshalb entweder zu heiß oder zu kalt. Seit 1952 gibt es die modernen Thermostate: Durch Fühlerelemente konnte erstmals eine eingestellte Raumtemperatur gehalten werden. Die letzte Revolution ist um die zehn Jahre alt: programmierbare Thermostate, die es mittlerweile auch als Funklösung gibt.
2. Ist es problematisch, wenn meine Thermostate schon ein wenig älter sind?
Ja. Auch funktionsfähige, aber veraltete Thermostate können für Heizenergieverschwendung verantwortlich sein. Oftmals reagieren sie nur unzulänglich oder gar nicht auf Schwankungen der Raumtemperatur. co2online geht davon aus, dass von den geschätzt 150 Millionen deutschen Thermostaten etwa die Hälfte älter als 20 Jahre ist. Neue, auch nicht programmierbare Thermostate haben ein Einsparpotenzial von zehn Prozent – soweit die Angaben von Stiftung Warentest und dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA), in dem die Thermostat-Hersteller organisiert sind. Bundesweit könnten durch einen Austausch Mehrkosten für Mieter und Hausbesitzer von einer Milliarde Euro eingespart werden und gleichzeitig etwa drei bis vier Millionen Tonnen CO2.
3. Kaputte Thermostate verschwenden Heizenergie - woran merke ich, dass mein Thermostat nicht mehr funktioniert?
Vom Laien lassen sich defekte Ventile oder Thermostatköpfe nur schwer erkennen. Wenn sich die Thermostatköpfe aber nur noch schwer drehen lassen oder die Heizkörper immer die gleiche Temperatur haben, wird es Zeit, sich neue Thermostatköpfe zuzulegen. Mieter haben übrigens ein Recht auf Thermostate, die auch funktionsfähig sind.
4. Was sind die Vorteile von programmierbaren Thermostaten?
Die Vorteile liegen auf der Hand: Sie sparen Energie, sind nicht teuer, bieten einen erheblichen Komfortgewinn, sind leicht montierbar und können von Mietern beim Umzug mitgenommen werden. Kurz gesagt: um Geld und Energie sparen zu können, müssen Sie nicht allzu viel ausgeben,. Wenn Sie die Thermostate austauschen, sollten Sie sich am besten gleich für programmierbare Thermostatköpfe entscheiden.
5. Wie funktionieren die programmierbaren Thermostaten?
Verbraucher können mit programmierbaren Thermostaten eintakten, wann welcher Heizkörper hoch- oder runterregelt. Wenn der Nutzer schläft oder im Büro ist läuft dieser nicht unnötig weiter. Zusätzlich bieten die elektronischen Helfer Komfort: Beim Verlassen des Hauses oder der Wohnung entfällt das lästige Herunterdrehen der Heizkörper. Angenehm: Auch den Heizkörper im Badezimmer kann man so programmieren, dass er schon vorheizt und man morgens ein warmes Badezimmer vorfindet.
6. Wie kompliziert ist die Programmierung von programmierbaren Thermostaten?
In Sachen Benutzerfreundlichkeit hat sich in den letzten Jahren schon einiges getan. Einige Modelle haben mittlerweile eine recht intuitive Benutzerführung. Tipp: Versuchen Sie, die Geräte beim Händler auszuprobieren. Falls das nicht möglich ist: Kaufen Sie zunächst nur einen Regler und prüfen Sie, wie Sie mit diesem zurechtkommen.
7. Was unterscheidet Funkthermostate von anderen programmierbaren Lösungen?
Viele Hersteller bieten Tür/Fenster-Kontakte an: Das Gerät erkennt, wann Fenster oder Türen zum Lüften geöffnet werden. So regeln Funkthermostate automatisch die Heizkörper herunter, wo sonst die eindringende kalte Luft für glühende Rohre sorgt. Auch eine genauere Messung wird durch Funkthermostate möglich: Bei einigen Produkten können die Temperaturfühler von Funkthermostaten frei im Zimmer angebracht werden, so dass die Temperatur nicht direkt am Heizkörper gemessen wird.
8. Der Funk kann doch für Störfrequenzen sorgen – und trägt er nicht zum Elektrosmog in den Wohnräumen bei?
Eine öfter geäußerte Vermutung auf Internetforen besagt, dass die Frequenzen von Funkthermostaten das Fernsehbild stören, andere Nutzer fürchten Elektrosmog. „Das sind urbane Legenden. Der Frequenzbereich, den Funkthermostate nutzen, ist ein ganz anderer als von anderen Elektrogeräten.“ Sagt Bernd Grohmann, Leiter des Bereichs Hausautomation OEM des Elektronikherstellers ELV. Außerdem, so Grohmann, senden die Thermostate nur wenige Millisekunden lang – zu kurz für eine wahrnehmbare Störung. Und auch zu kurz und vor allem zu schwach, um nennenswerten Elektrosmog zu erzeugen. Nach Aussage von ELV haben Mobiltelefone eine 1.000-10.0000-fach stärkere Sendeenergie als Funkthermostate beziehungsweise deren Sensoren.
9. Was muss ich für programmierbare Thermostate ausgeben – und wo bekomme ich sie?
In den vergangenen Jahren ist die Auswahl an programmierbaren Thermostatköpfen deutlich gewachsen. Es empfiehlt sich deshalb eine Recherche im Internet, um einen guten Überblick zu bekommen. Auf Google Shopping finden Sie beispielsweise auch jene Produkte, die Sie im Baumarkt nicht erhalten, sondern nur vom Handwerker direkt angeboten bekommen. Das Angebot der fünf größten Anbieter Honeywell, ELV, Heimeier, Conrad und Danfoss reicht von einfachen programmierbaren Thermostaten bis zu Ausführungen, bei denen der Nutzer sein Heizprogramm am Rechner programmieren kann. Günstige Geräte erhalten Sie ab 20 bis 30 Euro – die komplexeren Ausführungen kosten zwischen 40 und 90 Euro. Funkthermostate bekommt man ab etwa 60 Euro. Achten Sie aber vor allem auf eine einfache und übersichtliche Handhabung. Den Komfort und das Sparpotenzial ihrer intelligenten Heizungsregelung können Sie nur voll nutzen, wenn Sie Ihr Gerät auch richtig programmieren. (c) co2online
 
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